Musikalischer Lobpreis Gottes

Gleich zwei Konzerte gestalteten Männerchor und Instrumentalisten des Bezirkes Gotha am 16. und 17. September in Gotha und Ruhla zugunsten des Hilfswerks der Neuapostolischen Kirchen Deutschlands, NAK karitativ e.V.

Unter dem Motto „Allein Gott in der Höh´ sei Ehr`“ nutzten die Sänger und Spieler ihre musikalischen Fähigkeiten, Gott die Ehre zu geben. Die abwechslungsreichen Vorträge orientierten sich am Jahresmotto unseres Stammapostels für das Jahr 2017: Ehre sei Gott unserm Vater. Gut vorbereitete und passend platzierte Moderationen gaben nicht nur Aufschluss über Dichter und Komponisten, sondern sorgten auch für den notwendigen Tiefgang der Musikbeiträge.

Nach einer kurzen instrumentalen Begrüßung stellte der Männerchor mit „Erhaben, o Herr“ die Allmacht Gottes in den Mittelpunkt. Weitere Vorträge im ersten Teil des Konzerts gaben den Hinweis, Gott auch in schwierigen Situationen zu vertrauen und zu loben und dadurch dann Frieden im Herz zu spüren. Bei Johann Sebastian Bachs Präludium und Fuge in e-Moll, das zum Abschluss des ersten Teils von der Pfeifenorgel vorgetragen wurde, konnten sich diese Gedanken entfalten.

Den zweiten Konzertteil läuteten die Instrumentalisten mit einer Fuge von Georg Friedrich Händel ein. Anschließend begleiteten sie gemeinsam mit der Orgel den Männerchor bei dem bekannten Lied „Ehre, Ehre sei Gott in der Höhe“. Nach einem weiteren Orgelstück durften sich die Zuhörer auf den heimlich zum Höhepunkt gekürten Vortrag freuen. Mit Nüchternheit betrachtet stellt der Textdichter Gustav Mankel in seinem Lied „Hätt´ alle Weisheit mich durchdrungen“ die These in den Raum, dass der Mensch alles auf der Welt tun kann und dennoch ohne die Liebe alles nichts ist. Eine besondere Stimmung war zu spüren, als immer wieder in den Strophen vom Solisten zu Gehör gebracht wurde „…und hätte der Liebe nicht“, worauf der Chor antwortete „Ich wäre nichts!“.

Erst im letzten Teil war der Konzerttitel zu hören. Lob und Dank zeigten sich auch in den folgenden Vorträgen sowie auch im vorläufigen Schlusslied „Danket dem Herrn“, das die Orgel eindrucksvoll vorbereitete und begleitete.

Nach den Schlussworten gab es für alle Anwesenden noch die Möglichkeit, selbst musikalisch aktiv zu werden. In Bezug auf das Reformationsjubiläum ertönte zunächst ein Choralvorspiel zu dem bekannten Lutherlied „Ein feste Burg ist unser Gott“. Nachdem die ersten beiden Strophen des Chorals wiederum von Solist und Chor dargeboten waren, konnten nun auch die Zuhörer in das Lied mit einstimmen und einen erhabenen Lobgesang gestalten.

Das begeisterte Publikum belohnte die Vortragenden mit langem und forderndem Applaus. Der Chor ließ sich nicht lange um eine Zugabe bitten. War in Gotha noch einmal zu hören „…die Liebe bleibet ewiglich“, verklang in Ruhla das Konzert mit den Worten „Ehre sei Gott in der Höhe“. Und damit schloss sich der Kreis zum Jahresmotto.

Schließlich wurde auch der natürliche Zweck erfüllt, indem NAK-karitativ e.V. ein nennenswerter Betrag aus den Spenden der Zuhörer überbracht werden konnte. Dafür gilt allen Spendern ein herzlicher Dank!