Konzerte des Zentralchores Sachsen / Thüringen zu Ehren Johann Sebastian Bach (1)

Das Benefizkonzert zugunsten des Kinderhospizes Mitteldeutschland  in der Neuapostolischen Kirche in Gera avancierte zu einer besonderen Würdigung von Johann Sebastian Bach und seiner Lebensleistung.

Die beeindruckende Moderation durch den Schleizer Musikschulleiter Stefan Kothner zeigte den Konzertbesuchern viele Details aus Bach`s umtriebigen Leben und seinen vielen Schicksalsschlägen, auch sein Wirken im Jahr 1725 als Orgelbegutachter in der Geraer Salvatorkirche.

Musikalisch vermittelte das Konzert einen Eindruck seines Schaffens. Sowohl Orgelwerke, wie das Präludium und Fuge in D-Dur, solistische Darbietungen mit der Viola da Gamba (Kniegeige) oder die Ouvertüre aus der Suite g-Moll als Orgelstück von Bachs Cousin Johann Bernhard Bach betonten die harmonisch komplexen Zusammenhänge und zeigten die Lebensfreude des berühmten Komponisten und Musikers. An der Orgel waren zwei versierte Schüler des Moderators aus Plauen zu hören.

Diese Konzertteile leiteten die abschließende Motette für 5-stimmigen Chor mit dem bekannten Titel: Jesu, meine Freude“ ein.  Der  Zentralchor Sachsen/Thüringen der Neuapostolischen Kirche unter der Leitung von Roswitha Dominic aus Zeulenroda sang eindrucksvoll die 11 Teile dieser Motette, instrumental begleitet vom Streicherensemble und dem Moderator selbst an der Truhenorgel.

Nach einem weiteren Konzert am Wochenende in Gotha werden die Erlöse an das Kinderhospiz im Thüringer Wald übergeben. Auch für den Spendenaufruf fand der Moderator passende Worte in Bezug auf Bach´s bewegtem Leben. Er hat zahlreiche Kinder verloren und war immer bemüht, Normalität und Bewältigung nach den Schicksalsnachrichten anzustreben.

Hier geht es zum Bericht des 2 .Konzertes in Gotha.