Richtfest in Steinbach-Hallenberg

Mit Spannung betraten die Geschwister den Rohbau ihrer zukünftigen Kirche. Gemeinsam mit Apostel Rolf Wosnitzka konnte ein wichtiger Bauabschnitt feierlich abgeschlossen werden.

Nach knapp 3monatiger Bauzeit versammelten sich der Architekt, der Statiker, die Handwerker und zahlreiche Geschwister aus dem Kirchenbezirk Meiningen, um mit ihrem Apostel sowie weiteren Bezirksämtern den schönen Brauch des Richtfestes zu begehen.

In der Ansprache brachte der Apostel seine Freude über das bisher reibungslose Baugeschehen zum Ausdruck, verbunden mit dem Wunsch für Gottes Schutz und Segen bis zur Fertigstellung. Sein persönliches Anliegen sei es, dass heute ein ganz besonderer Impuls von diesem Ort ausgehen möge: Er sagte: "Ja, wir wollen zusammenstehen, wir wollen Schritt für Schritt aufeinander zugehen und wir wollen auch manches zusätzliche Opfer bringen, damit es wirklich eine Gemeinde wird; ein Ort, an dem ein jeder sich wohl fühlt, an dem ein jeder in jedem Lebensalter sein Zuhause hat und auch Verständnis erfährt; ein Ort, an dem man Gott lobt und seinen Namen preist; ein Ort, an dem der Heilige Geist wirkt und schafft."

Passend zum Geschehen trug der Chor das Lied "Die Kirche ist gegründet, allein auf Jesu Christ" vor. Nach Abschluss des Liedes wurde der bunt geschmückte Richtbaum mit einem Seil zur Decke des Kirchenschiffes gezogen.

Architekt Ralf Wilhelmi erläuterte das Konzept des Kirchengebäudes. Besonders erwähnte er die flexiblen Wände in den Nebenräumen, die mobile Garderobe und eine moderne Tontechnik, die mit dem Einbau einer "Hörschleife" in den Fußboden beste Tonübertragung auf jedem Sitzplatz gewährleistet. Zur weiteren Ausstattung des Gemeindezentrums gehören eine Satellitenanlage, eine Pfeifenorgel und ausreichend Parkplätze auf dem Grundstück. Seine Ausführungen beendete der Architekt mit der Bitte um gutes Wetter für den planmäßigen Fortgang des Baugeschehens und übergab das Wort für das Abschussgebet an den Apostel. Dieser griff das Thema Wetter nochmals auf und sorgte mit der anschließenden humorvollen Erzählung für viel Heiterkeit unter den Zuhörern.

Nach dem Gebet des Apostels sang der Chor das Lied "Danket dem Herrn". Es folgten der Richtspruch des Zimmermanns und das traditionelle Zerbrechen des Glases als Zeichen für Glück und Segen für dieses Gebäude und die Gemeinde.

Zum Abschluss bedankte sich der Bezirksälteste Ralf Schneider bei allen Beteiligten und lud zum "Festschmaus" ein, der natürlich auch Original Thüringer Rostbratwürste beinhaltete.

F.H./Foto: M.V./F.H.