Begeisterung und Freude beim Sängerfest 2013

Alle zwei Jahre treffen sich die Gemeindechöre des Bezirkes Gotha zu einem Sängerfest. Und da ist der Bittstädter Festplatz so richtig beliebt und belebt.

Bevor sich der Sommer mit seinen sonnigen und warmen Tagen verabschiedet, geht es am Sonnabendnachmittag noch auf den unweit von Arnstadt gelegenen Bittstädter Festplatz. Dieses schöne Fleckchen Erde ist regelrecht zu einem beliebten Treffpunkt der Sänger des Kirchenbezirkes geworden. Groß und Klein erklimmen die Anhöhe zum Ort des Geschehens. Da ist natürlich gleich eine kleine Stärkung notwendig – und es ist auch alles bestens vorbereitet.

Schließlich eröffnet Bezirksältester Dietmar Voigt das Sängertreffen 2013 mit Gebet und einem Willkommensgruß. Sogleich verliest er das Tagesmotto – es ist übrigens den Herrnhuter Tageslosungen entnommen – aus Psalm 86, 5:

„Denn du Herr, bist gut und gnädig, von großer Güte allen, die dich anrufen.“

Die beiden Bezirksevangelisten Uwe Weyh und Stephan Splissgart sind die Tagesmoderatoren, sie kündigen die Chöre mit ihren vorbereiteten Beiträgen an.

Der Seniorenchor unter Leitung von Peter Höppner eröffnet das musikalische Geschehen des Nachmittags. Mit dem sich anschließenden Liedvortrag „Adoramus te“ beten die Ilmenauer Sänger Gott an. Den Ruhlaer Akteuren sieht man die Begeisterung an, sie erfreuen u.a. mit „Lasst uns aber wahrhaftig sein“. Die Chöre der so genannten Waldgemeinden Tambach und Friedrichroda lassen das Liedlein „Freut euch des Lebens“ ertönen. Auch die Ohrdrufer, Elgersburger und Apfelstädter Chöre sind wie immer präsent. Für „Morning has broken“ gibt es einen Extra-Applaus.

Nun der Höhepunkt des Programms: In Crawinkel feierte man in diesem Jahr das 925-jährige Bestehen des Ortes. Der Gemeindechor gestaltete das Festprogramm mit, welcher als der ehemals wirkende Gesangverein „Die Harmonie“ auftrat. Die Sänger aus Crawinkel – mit Verstärkung aus Gräfenroda – treten in Festgewändern auf und tragen das Rennsteiglied, das bekannte Volkslied „Am Brunnen vor dem Tore“ und das „Freude schöner Götterfunken“ gekonnt vor. Dafür gibt es verdienten Beifall. Ein Schlussbeitrag folgt noch. Spontan werden die sangesfreudigen Senioren auf die Bühne gebeten, um den Festchor zu verstärken. Weithin ist es wohl noch zu hören: „Im schönsten Wiesengrunde“. So klingt der Tag aus, er wird in bester Erinnerung bleiben.

G.G./H.B.