Gemeinsame letzte Konfirmandenstunde 2012

Im Beisein der Eltern und Konfirmandenlehrer erlebten die zukünftigen Jugendlichen der Bezirke Gotha und Meiningen ihre letzte Konfirmandenstunde.

Zu Beginn sprachen die Konfirmanden zusammen das Konfirmationsgelübde und stellten ihr Lieblingswort aus der Bibel vor. Wie Bezirksältester Dietmar Voigt zusammenfasste, hatten alle Bibelworte die Liebe Gottes und die Nächstenliebe zum Inhalt.

Eingehend auf einen Teil des Konfirmationsgelübdes und das Bibelwort am Sonntagmorgen, betonte er, dass Gehorsam nicht aus Angst erfolgen soll, weil Gott kein Gott der Strafe ist. Er prägte den Begriff „Liebesgehorsam“.

Priester Klaus Hoffmann, Kinderbeauftragter des Bezirkes Gotha, legte eindrucksvoll die Bedeutung und Herkunft des Konfirmationsgelübdes in die Herzen. Bei der Taufe wurden die meisten vor den Altar getragen, jetzt geben sie selbst das Versprechen an Gott. Aber Gott lässt uns nicht allein, sondern er trägt uns in seiner Liebe auch weiterhin in allen Lebenssituationen.

Priester Polster, Kinderbeauftragter des Bezirkes Meiningen, richtete zuerst die Grüße der Jugendleiter aus mit den Worten: „Die Jugend erwartet euch und freut sich auf euch!“

Anhand des Gedichtes „Die Bürgschaft“ zeigte er deutlich den Unterschied zwischen

· einem Wort

· einem Versprechen und

· einem Gelübde.

Anschließend berichtete Bezirksältester Voigt aus einem Gottesdienst des Bezirksapostels und legte das Wort Römer 8, 35 in die Herzen der Konfirmanden und aller Anwesenden:

Nichts mag uns von der Liebe Gottes trennen, das mögen auch wir in unseren Herzen tragen – auch wenn Trübsal, Angst oder Gefahr kommen. Doch wie gehe ich damit um, wenn auf 20 Bewerbungen immer nur Absagen kommen, wenn z.B. ein Familienangehöriger erfährt, dass er an einer unheilbaren Krankheit leidet? Wir wollen uns tiefer in die Liebe Gottes hinein versenken und wenn Zweifel kommen, sie mit der Kraft des Herrn, mit dem Beistand der Gemeinde, mit dem Rat von Bruder und Schwester, mit der Zuwendung des Seelsorgers durchschreiten, dass der Zweifel nicht in Unglauben endet, sondern in einem starken Glauben und Gottvertrauen.

Zum Abschluss sagte Bezirksältester Schneider, dass der Glaube an Gott in der heutigen Zeit selten geworden ist. Aber deshalb wollen wir auf ihn Acht geben – er ist besonders wertvoll!

Nach dem Schlussgebet und einem kleinen Imbiss traten alle ihre Heimreise an und freuen sich jetzt auf die bevorstehende Konfirmation.

M.P.