"Das ging unter die Haut!"- 4 Frühjahrskonzerte im Bezirk Gotha

Eine Serie von musikalischen Höhepunkten erlebten im Mai und Juni 2004 Glaubensgeschwister des Bezirkes Gotha mit ihren Gästen. Es ist in den letzten Jahren zu einer schönen Tradition geworden, dass in der Frühlingszeit Chorkonzerte zum Vortrag gebracht werden.

Eine Serie von musikalischen Höhepunkten erlebten im Mai und Juni 2004 Glaubensgeschwister des Bezirkes Gotha mit ihren Gästen. Es ist in den letzten Jahren zu einer schönen Tradition geworden, dass in der Frühlingszeit Chorkonzerte zum Vortrag gebracht werden.

Mai 2004: In der Kirche Ilmenau, in der Kirche Eisenach und im Gemeindezentrum Gotha wurde je ein Konzert aufgeführt. Neben Chor, Kammerchor und Orchester des Kirchenbezirkes wirkten das Ilmenauer Männerquartett, das Bläserensemble von Gräfenroda und Organist Lars Dittrich aus Ruhla mit.

Juni 2004: Ein besonderer Höhepunkt war das Konzert am 11. Juni in Johann Sebastian Bachs Traukirche zu Dornheim bei Arnstadt. Schulungsdirigent Peter Höppner, der seit über vier Jahrzehnten in der Chorarbeit tätig ist, dirigierte hier sein letztes Konzert vor Antritt seines wohlverdienten Ruhestandes. Wie bei den anderen Konzerten, führte Markus Weyh durch das Programm, das sich in drei Themenschwerpunkte gliederte.

Zu Beginn erklangen Chorwerke aus der Zeit der Klassik. "Preis und Anbetung sei unserm Gott", eine musikalische Meisterleistung des aus Thüringen stammenden Komponisten Heinrich Rinck, setze erste Akzente. Werke von Franz Schubert, Wolfgang Amadeus Mozart und Konradin Kreutzer folgten. Im Mittelteil des Konzertes Frühlingsklänge. Das kleine Orchesterpoem "Aus meiner Heimat" wollte dem Zuhörer das Gefühl der Heimatverbundenheit des Dirigenten und Komponisten Peter Höppner vermitteln. Im Weiteren konnte man Werken der Romantik andächtig lauschen. Mendelssohn Bartholdys Frühlingslied "O Täler weit und Höhen" und die fränkische Volksweise "Wahre Freundschaft soll nicht wanken" versetzten die Konzertbesucher in einen Zustand von Andacht und stiller Freude. Im Schlussteil stand der große deutsche Komponist Johann Sebastian Bach im Mittelpunkt. Die historische Stätte bot unzweifelhaft beste Vorraussetzungen für ein lebendiges Aufführen der musikalischen Meisterwerke Bachs. Die Chor- und Orchesterdarbietungen "Lobe den Herren, den mächtigen König", "Gott ist und bleibt getreu", das Orgelvorspiel "Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ" und der brillant gesetzte Schlusspunkt mit dem Choralvortrag "Unser Herz kann froh lobsingen" gingen den Konzertbesuchern unter die Haut - dann kurze Stille, darauf begeisterter Beifall!

Der Bezirksälteste Robert Müller dankte allen Mitwirkenden. Blumen und Dankesworte für Herrn Siegfried Neumann, den Vorsitzenden des Freundeskreises zur Erhaltung der Traukirche Johann Sebastian Bachs in Dornheim e.V. Dann ein nicht leichter Abschied: Nach den herzlichen Worten und dem Blumengruß des Bezirksältesten für Schulungsdirigent Peter Höppner richtete dieser bewegende Dankesworte an die Sänger, Orchestermitglieder und alle Anwesenden. Alles in allem: "Herr, hab Dank!"

Zum Schluss erklang von allen mitgesungen: "Gott mit euch, bis wir uns wiedersehn!"

G.G.

Konzertimpressionen