Lobgesang auf dem Domberg

Zu einem Wandertag trafen sich der Männerchor des Kirchenbezirkes Meiningen und die Gräfenrodaer Blechbläser. Die Musik kam dabei nicht zu kurz. Beim Rundblick vom Domberg wurde ihnen die Schönheit des Thüringer Waldes wieder einmal so recht bewusst.

Das Wetter am Morgen des 19. Juni 2004 war nicht gerade sonnig. Doch das konnte die gute Laune der sanges- und wanderfreudigen Brüder des Bezirksmännerchores Meiningen nicht trüben. Zusammen mit den Gräfenrodaer Blechbläsern hatten sie sich einen gemeinsamen Ausflug vorgenommen.

Bezirksevangelist Schwarz - selbst eifriger Sänger - sprach in der Kirche Suhl, dem Ausgangspunkt der geplanten Wanderung ein Gebet, in das er auch die Bitte um schönes Wetter einschloss. Nun konnte es losgehen. Der Weg führte schmal und steil hinauf zum 696 m hoch gelegenen Domberg. Unterwegs wurden einige Pausen eingelegt, um sich etwas zu stärken und gleichzeitig den mit zunehmender Höhe immer besser werdenden Blick zu genießen. Nach viel Anstrengung war schließlich der Gipfel erklommen. Hier gab es zunächst eine köstliche Stärkung, nämlich echte Thüringer Bratwürste. Anschließend wartete dann ein ungewöhnlicher "Nachtisch" auf die Wanderer: In einem Quiz mit ernsten Fragen und nicht immer ganz ernst gemeinten Antwortmöglichkeiten durften sie ihr Wissen über den Männerchor und die Musik unter Beweis stellen. Besonders knifflig und interessant wurde es beim Kreuzworträtsel. Nach dem Verlesen der richtigen Lösungen kam man zur Siegerehrung. Stolz nahmen die Gewinner ihre Preise entgegen.

Die Musik selbst kam auch nicht zu kurz. Mit dem Lied "Wer hat dich, du schöner Wald" besangen die Männer ihre Heimat, den Thüringer Wald. Von dessen Schönheit überzeugten sie sich wieder einmal beim lohnenswerten Rundblick vom Bismarckturm, der auf dem Domberg steht, und sie gaben dem Dichter Recht: "Wohl, den Meister will ich loben, solang' noch mein' Stimm' erschallt!" Weitere Liedvorträge folgten, die Zeit verging viel zu schnell.

Nach dem Abstieg vom Berg trat jeder wieder seinen Heimweg an. Für die schöne Gemeinschaft und weil das Wetter noch schön geworden war, wurde Gott besonders gedankt.

F. H.

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