Richtfest in Arnstadt

In der Pfortenstraße 13 - einer den Arnstädter Glaubensgeschwistern gut bekannten Adresse - hat sich in den letzten Monaten vieles verändert. Die nach dem Altgebäudeabriss entstandene Lücke im Straßenzug ist wieder geschlossen. Die Gemeinde feierte im Beisein von Apostel Rolf Wosnitzka Richtfest für ihr neues Kirchengebäude.

Die Pfortenstraße 13 war seit jeher für die Arnstädter Glaubensgeschwister eine gute Adresse. Das wird auch künftig so bleiben; allerdings hat sich dort in den letzten Monaten vieles verändert. Dem Betrachter bietet sich ein völlig neues Bild. Die nach dem Altgebäudeabriss entstandene Lücke im Straßenzug ist wieder geschlossen - der Rohbau einschließlich Dachstuhl ist nach der Ende März 2005 erfolgten Grundsteinlegung jetzt fertig gestellt.

Dienstag, 14. Juni 2005 um 17:30 Uhr: Die Gemeindemitglieder von Arnstadt treffen sich vor Ort, um mit den Vertretern der beauftragten Baufirmen, dem Architekten, Statiker, Bauleiter, den Zimmerleuten und zahlreichen Gästen das Richtfest zu feiern. In ihrer Mitte sind Apostel Rolf Wosnitzka, Bischof Thomas Matthes und Apostel i.R. Velten Hoffmann. Man versammelt sich im Erdgeschoss, dem künftigen Kirchenraum. Der Gemeindechor leitet die Feierstunde mit dem dazu passenden Lied"Das Gotteshaus ist unsre Lust"ein. Apostel Wosnitzka betet mit den Anwesenden. In seiner Ansprache richtet er Dankesworte an alle, die am Bau des Gemeindezentrums bisher mitgewirkt haben. "Man kann es sich schon vorstellen, es wird eine schöne Kirche", sagt der Apostel. Er betont weiterhin, dass eine wichtige Etappe mit der Fertigstellung des Rohbaus abgeschlossen ist und nun eine weitere folgt: der Innenausbau. In diese Betrachtung bezieht der Apostel auch die seelische Entwicklung eines gläubigen Menschen ein, indem er zum Ausdruck bringt, dass Gott alles gegeben hat, was der Mensch für den "inneren Ausbau" braucht. Immer sei man gut beraten, den Höchsten in seine Gedanken, in seine Geisteswelt einzubeziehen.

In seiner Eigenschaft als Bauherr des Gemeindezentrums begibt sich Apostel Wosnitzka gemeinsam mit dem Richtmeister auf das Dachgeschoss. "...Gott beschütze dieses Haus und alle, die darin gehen ein und aus...", so ein Auszug aus dem vorgetragenen Richtspruch. Nach alter Tradition schlägt nun der Bauherr den letzten Nagel - und das mit beachtenswerter Treffsicherheit - in den Dachstuhl des Gebäudes, ein Symbol, ein Wunsch für Festigkeit und Dauerhaftigkeit. Es gibt Beifall von allen Anwesenden, die die Zeremonie von der Straße aus miterleben. Darauf wird ein Glas Sekt gereicht. Nun erfreuen der Chor und ein Männerquartett mit ihren Darbietungen alle Gekommenen.Der Bau wird seinen Fortgang nehmen und in wenigen Monaten seiner Bestimmung übergeben werden.

G.G.

Fotos