Letzter Jugendgottesdienst vor der Sommerpause

Der letzte Jugendgottesdienst vor der Sommerpause war für die Jugendlichen des Kirchenbezirkes Gotha etwas Besonderes. Er stimmte auch schon ein auf den zentralen Jugendtag im September.

Der letzte Jugendgottesdienst vor der Sommerpause fand im Kirchenbezirk Gotha am Sonntag, 25. Juni 2006 in der Kirche Friedrichroda statt. Als Textwort diente Jeremia 1, aus 7: "Der Herr sprach aber zu mir: Sage nicht: 'Ich bin zu jung', sondern du sollst gehen, wohin ich dich sende."

Zu Beginn ließ der Bezirksälteste Dietmar Voigt von einer Glaubensschwester einen Brief des Bezirksapostels verlesen, in dem dieser seiner Vorfreude auf den Jugendtag im September Ausdruck gibt und das Leitwort des Jugendtages nennt.

Auf das Motto des Jugendtages: "Was willst du, dass ich für dich tun soll?" aus Lukas 18, 41 wurde im weiteren Verlauf der Predigt näher eingegangen. Jesus hatte dieses Wort an einen Blinden gerichtet. Auch wir sind für manche Dinge blind oder lassen uns von Dingen blenden. Mögen wir doch immer versuchen richtig zu sehen.

In Bezug auf das Textwort wurde erwähnt, dass auch Jeremia sehr jung war und trotzdem der Aufgabe nicht aus dem Weg ging. Keiner von uns ist zu jung oder auch zu alt, um anderen zu helfen, um Gottes Werk zu verbreiten. Wir sollen dabei auch besonders auf diejenigen zugehen, die "am Rand" stehen und sie in unsere Mitte nehmen.

Vor dem Heiligen Abendmahl las im Hinblick auf den bevorstehenden Gottesdienst für Entschlafene eine Glaubensschwester das Gedicht von Ruth Bebermeyer "Worte sind Fenster (Oder sie sind Mauern)" vor. Dieses Gedicht ging zu Herzen und animierte viele Jugendliche zum Nachdenken:

"...Worte sind Fenster oder sie sind Mauern,
sie verurteilen uns oder sprechen uns frei.
Wenn ich spreche und wenn ich zuhöre,
Licht der Liebe, scheine durch mich hindurch..."

Das Ende des Gottesdienstes bedeutete jedoch noch kein Ende des Beisammenseins, denn alle Jugendlichen hatten die Möglichkeit gemeinsam zu essen und danach noch eine "Jugendstunde" in großer Runde zu erleben. Rund zwei Drittel der Jugendlichen nahmen dieses Angebot gern an und tauschten bei einem Teller Gemüsesuppe Gedanken aus.

Danach teilten sich die Jugendlichen in fünf Gruppen auf, in denen die Frage zu beantworten war: "Wie stellt ihr euch eine missionierende und offene Gemeinde vor?". Etwa 45 Minuten wurde dieser Fragestellung in den Gruppen nachgegangen, um die Ergebnisse abschießend in der großen Runde allen zu präsentieren.

Zum Abschluss des Beisammenseins äußerte der Bezirksälteste noch weitere Gedanken zu diesem Thema und alle stellten fest, dass es noch vieler Jugendstunden bedürfe, um das Thema tiefgründiger zu bearbeiten. Nach dem Abschlussgebet verließen die Jugendlichen freudig die Kirche und fuhren bei Sonnenschein in die Sommerpause.