Kinder aus Aue zu Besuch in Thüringen

Religionsschüler der erzgebirgischen Gemeinde Aue reisten mit ihren Betreuern nach Gotha. Das Treffen mit den Thüringer Religionsschülern in der Gothaer Kirche war nicht das erste dieser Art, und die Vorfreude auf einen erlebnisreichen Sonntag war groß.

Am 15. April 2007 reisten Religionsschüler der erzgebirgischen Gemeinde Aue mit ihren Betreuern nach Gotha. Das Treffen mit den Thüringer Religionsschülern in der Gothaer Kirche war nicht das erste dieser Art, und die Vorfreude auf einen erlebnisreichen Sonntag war groß.

Auf dem Tagesprogramm stand neben einem Gottesdienstbesuch und der Teilnahme am Religionsunterricht in der Kirche Gotha ein gemeinsamer Ausflug auf die bei Eisenach gelegene Wartburg.

Bezirksältester Dietmar Voigt hieß alle Anwesenden herzlich willkommen. Mit einfachen, aber einprägsamen Worten baute er Jesus Christus in die Herzen der Kinder und Gottesdienstbesucher ein. "Alles was wir lieben" - so der Älteste - "stellen wir an die erste Stelle ...; der Himmlische Vater, der Sohn Gottes möchten diesen schönen Platz in unseren Herzen einnehmen." Ein besonderer Höhepunkt im Verlauf des Gottesdienstes bestand darin, dass zwei Säuglingen und einem Jugendlichen das Sakrament der Heiligen Wassertaufe gespendet wurde. Gemeinsam mit den Gothaer Instrumentalisten sorgten die Kinder für eine ansprechende musikalische Umrahmung in dieser Stunde.

Im Anschluss an den Gottesdienst verfolgte man mit großer Aufmerksamkeit eine Bildpräsentation über Begegnungen vergangener Jahre. Gleich ging es weiter mit einer kleinen Religionsstunde. Dabei brachte Bezirksältester Voigt den Kindern einen nachdenkenswerten Sinnspruch entgegen:

"Was du nicht willst, das man dir tu', das füg auch keinem andern zu!"
Die Kinder erhielten dazu eine kleine Hausaufgabe: Beispiele aus dem Leben suchen! Was will ich selbst nicht und was unterlasse ich deshalb!

Nun war Mittagessen angesagt. Es gab Thüringer Bratwurst, sie ist ja über Ländergrenzen bekannt und beliebt. Die leibliche Stärkung war auch angebracht, denn es ging gleich weiter nach Eisenach - und dann zu Fuß zur Wartburg. Hier erlebten die Kinder eine interessante Zeitreise in die Vergangenheit. Die Kinder erfuhren, dass der berühmteste Bewohner der Wartburg Martin Luther war, der dort das Neue Testament aus dem griechischen Urtext in die deutsche Sprache übersetzte.

Nach dem Gruppenfoto auf der Wartburg wurde die letzte Station angesteuert. Viele fleißige Helfer hatten schon in der Unterkirche Eisenach eine leckere Kaffeetafel bereitet.

Nach dem Kaffeetrinken hieß es für die Erzgebirger schon wieder Abschied nehmen. Ein wunderschöner Sonntag war vorüber. Die freudige Erinnerung bleibt.