Kindertag im Bezirk Meiningen

Langeweile gab es keine beim diesjährigen Kindertag des Bezirkes Meiningen. Sport, Spiel und Spaß standen auf dem Programm, aber natürlich auch die leckeren Thüringer Bratwürste.

Am Samstag, dem 14. Juli 2007 trafen sich die Kinder des Kirchenbezirkes Meiningen mit ihren Eltern in Vesser bei Schmiedefeld zu einem Kinder- und Familientag. Viele bunte Luftballons wiesen den Weg zum "Vesserer Offenstall" - einem neu gestalteten Sport- und Freizeitgelände. Nach einem gemeinsamen Gebet mit Bezirksevangelist Solbrig wurden alle Kinder namentlich vorgestellt und dann ging's los!

Bei strahlendem Sonnenschein und tropischen Temperaturen - es war nach wochenlangem Regenwetter der erste schöne Sommertag - spielten die Jungen Fußball. Andere Kinder versuchten auf dem "Pfad der Sinne" mit verbundenen Augen zu ertasten, auf welchem Untergrund sie gerade liefen. Dabei reichte die Spannweite von angenehm weichen Sägespänen bis hin zu stacheligen Kiefernzapfen. Außerdem konnte man sich in der Nähe über die "Bäume des Jahres" informieren.

In einer Hütte bastelten die Kinder Katamarane aus Holz, die sie anschließend auf einem nahe gelegenen Teich schwimmen ließen. Die Erwachsenen waren mindestens genau so begeistert dabei wie die Kleinen. Voller Freude berichteten sie anschließend von der "Jungfernfahrt" ihrer Schiffe.

Zum Mittag gab es leckere Rostbrätl, Thüringer Bratwürste und Wiener Würstchen. Einige Kinder legten auf Grund der großen Hitze immer mal wieder eine Pause ein. Sie schauten sich beispielsweise das ansässige Heimatmuseum an. Besonders hatte es ihnen dabei die alte Schulbank mit eingelassenen Tintenfässern und klappbaren Sitzen angetan. Da tauschte so manches Kind gern die Seite und schlüpfte in die Rolle des Lehrers.

Aber auch für Spiele wie "Twister", "Uno extrem", "Vier gewinnt" usw. fanden sich immer wieder Kinder zusammen. Nach dem Kaffeetrinken mit selbstgebackenen Kuchen warteten noch zwei weitere Höhepunkte - die "Edelsteinhöhle" und der "Bonbon-Mann".

Vor der geöffneten "Edelsteinhöhle" bildete sich gleich eine lange Schlange. Jeder wollte sein Glück versuchen und aus Gipsklumpen einen "Edelstein" herausklopfen. In einer selbst ausgewählten Schachtel konnte dieser dann mit nach Hause genommen werden. Auch beim "Bonbon-Mann" musste man aktiv werden, denn wer die auf einem Umhang aufgenähten Süßigkeiten ergreifen wollte, musste zuvor den weglaufenden Mann einfangen. Erst dann gab es den "süßen Lohn".

Die Kinder und Eltern bedankten sich bei den fleißigen Helfern und fuhren geschafft, aber glücklich nach Hause.