Ein Tag, der den Kindern gehört

Ilmenau. Treffpunkt "Alter Sportplatz" - die schon bekannte Adresse in Unterpörlitz bei Ilmenau. Bereits in den Vormittagsstunden sind Brüder und Schwestern vor Ort, um Vorbereitungen für den Tag zu treffen, der den Kindern gehört.

Sonnabend, 5. Juli 2008: Treffpunkt "Alter Sportplatz" - die schon bekannte Adresse in Unterpörlitz bei Ilmenau. Bereits in den Vormittagsstunden sind Brüder und Schwestern vor Ort, um Vorbereitungen für den Tag zu treffen, der den Kindern gehört. Als die am frühen Nachmittag ankommen, ist das Sportplatzgelände top gestaltet; das Wetter kann nicht besser sein.

Nach dem Eingangsgebet wird gemeinsam "Lasst die Herzen immer fröhlich" gesungen. Auch wenn der veränderte Text noch kleine Schwierigkeiten bereitet - der Tag verläuft eindeutig fröhlich. Wie auch bei den Kinderfesten vergangener Jahre laden zahlreiche Stationen zu Sport und Spiel ein. Die Fußballer können ihre "Kleine EM" starten. Reichlich Beifall erntet die Ilmenauer Jugendgruppe mit ihrer professionellen Märchenaufführung "Der Wolf und die sieben Geißlein".

Wann immer man möchte, kann man sich zwischenzeitlich eine Bratwurst holen oder greift zu süßen leckeren Sachen. Für eine gelungene Gaumenfreude sorgt der gelernte Bäcker Hans Triebe aus dem Gastgeberort Unterpörlitz, hat er doch fürs Fest sage und schreibe ganze 600(!) Pfannkuchen "gezaubert". Einige Eltern, Kinderbetreuer und auch so manch ältere Geschwister sind mit dabei - ein schöner Tag in der Gemeinschaft!

Mitten bei den Kindern: Bezirksältester Dietmar Voigt. Der Älteste, selbst im Lehrerberuf tätig, vermittelt realistisch und zuversichtlich, dass es trotz der allgemein rückläufigen Kinderzahlen in der Gesellschaft und unseren Kirchengemeinden auch positive Entwicklungen gibt. Er betont, dass wir unseren Kindern Schönes und Wertvolles schaffen. Wichtig dabei ist die Vorbildwirkung der Eltern, Jugendlichen und Glaubensgeschwister. Gemeinschaft muss immer erlebbar sein und bleiben. Dass zum diesjährigen Kinderfest viele Eltern mit ihren Kleinkindern anwesend sind, freut den Bezirksvorsteher sichtlich. Eine Überlegung für das nächste Kinderfest: Gemeinschaft von Klein und Groß, geprägt von wertvollen christlichen Inhalten!

Zurück zum Kinderfest 2008. Einige Kinder melden sich per E-Mail zu Wort:

André Schnabel(12) aus Tambach-Dietharz:
Den Kindertag in Unterpörlitz fand ich echt toll, da ich mich richtig austoben konnte. Das Fußballspielen hat mir am meisten Spaß gemacht. Wir hatten viel Platz und auch richtige Tore. Die anderen Spiele wie Zielwerfen, Sackhüpfen und Wasserbomben-über-Netzwurf fand ich ebenfalls sehr gut. Zum Schluss bekamen wir als schöne Erinnerung die Kindertagsplakette.


 

Eva-Maria Splissgart(13) aus Ohrdruf:
Das Kinderfest 2008 war mal wieder echt toll. Eigentlich wie jedes Mal. Ich werde genau dieses Kinderfest bestens in Erinnerung behalten, da es mein letztes war, denn ich werde nächstes Jahr konfirmiert.
Alle Spiele waren wieder mit dabei und die Verpflegung war echt toll. Auch das Zusammensein mit so vielen Geschwistern hat mich wieder beeindruckt. Aber auch die Worte unseres Ältesten Voigt und des Bezirksevangelisten Splissgart habe ich aufgenommen und genossen.

Robert Schwind(8) aus Gotha schreibt:
Der Kindertag am Samstag hat mir sehr gefallen. Am besten war das Fußballspiel, obwohl wir 11:8 verloren haben. Die Station "Strohsackweitwurf" fand ich auch super. Vor lauter Spielerei habe ich glatt das Essen vergessen. Ich freue mich schon auf das nächste Kinderfest.


 

Hier zwei Jugendliche - Sophie (15) aus Ohrdruf und Nicole (18) aus Gotha:
Wir trafen uns schon früh auf dem Sportplatz, um mit Jugendlichen und anderen Helfern alles aufzubauen. Wir hatten viel Spaß, denn man sieht sich ja auch nicht jeden Tag. Dann ging der große Ansturm los, doch die Arbeit war lustig, denn wir wurden auch immer mit einem Kinderlächeln belohnt. Und sollte es nächstes Jahr wieder heißen "Wer hilft mit an den Getränkeständen?" - wir sind auf alle Fälle dabei!