Schätze sammeln - Kindertag in Vesser

Spaß und Spiel vereint unter dem Motto "Sammeln" - das war für die Kinder des Kirchenbezirkes ein echter Höhepunkt.

Obwohl die Ferien am Donnerstag zuvor begonnen hatten, versammelte sich doch eine ansehnliche Kinderschar - zumeist kleinere Kinder mit ihren Eltern - zum Kinder- und Familientag in Vesser.Der Tag stand in diesem Jahr ganz unter dem Begriff "Sammeln".

Nach einem Gebet des Bezirksältesten Ralf Schneider und einem lustigen Lied ging es auf den Bienenlehrpfad. Dort wurde nicht nur der Fleiß der Bienen bestaunt, sondern es wurden auch eifrig Antworten für das spätere Bienenquiz gesammelt. Hungrig und durstig vom Laufen fanden die leckeren Bratwürste und Rostbrätl dann auch reißenden Absatz. Neben Fußball, Tischtennis, Bonbon-Angeln und einem Sandspielplatz konnte gebastelt und nach Herzenslust gespielt werden.Unterschiedlichste Figuren wurden aus Luftballons gebastelt; von Hunden bis zu Affen auf Palmen, aber auch die Hüte für die nächste Attraktion - ein lebendes MENSCH-ÄRGERE-DICH-NICHT mit Erwachsenen und Kindern. Am meisten Spaß verursachte natürlich das "Herauswerfen".

Anschließend öffnete auch die Edelsteinhöhle, allerdings mit einigen Neuerungen. Als Codewörter für den Einlass wurden Schätze gesucht, die im Himmel Bestand haben gemäß dem Bibelwort "...Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo sie weder Motten noch Rost fressen und wo die Diebe nicht einbrechen und stehlen" (Matthäus 6,20). So kam auch eine stattliche Liste zusammen, die von Freudigkeit und Hilfsbereitschaft bis hin zu Vertrauen und Trösten reichte. Der meistgenannte Begriff unserer Kleinen war allerdings "Liebsein". Jeder durfte sich dann in der dunklen Höhle seinen "Schatz" aus einer Gipskugel heraushämmern. Am meisten begehrt waren wohl so genannte "Flummis" - kleine Gummi-Springbälle. Andere interessierte gar nicht so sehr der Inhalt, es war nur einfach spannend, die Gipskugeln mit einem Hammer zu bearbeiten!

Zum Kaffeetrinken wartete eine weitere Überraschung auf die Kinder. Es gab leckere Eistüten und Waffeln, aber auch Kaffee und Kuchen für die Erwachsenen. Zum Abschluss tauchten alle ihre Hände in Fingermalfarbe und bedruckten mit ihrer Handfläche eine Tapetenrolle. Darunter wurden anschließend die Namen der "Künstler" verewigt.