Kinderpilgerreise 2009 der Gemeinden Gräfenroda und Crawinkel

Insgesamt 15 Kinder zwischen sieben und fünfzehn Jahren machten sich mit ihren acht Betreuern zu einer etwa 50 Kilometer langen Pilgerreise auf. Anliegen dieser Reise war es, mit den Kindern über den Glauben zu sprechen. Zudem sollten sich die Kinder näher kennen lernen.

Insgesamt 15 Kinder zwischen sieben und fünfzehn Jahren machten sich mit ihren acht Betreuern am Donnerstag, 25. Juni 2009 zu einer etwa 50 Kilometer langen Pilgerreise auf. Anliegen dieser Reise war es, mit den Kindern über den Glauben zu sprechen. Zudem sollten sich die Kinder näher kennen lernen. Ausgangspunkt der viertägigen Reise war das Gemeindezentrum Gräfenroda.

Der erste Streckenabschnitt führte von Gräfenroda nach Crawinkel. In der dortigen Kirche diente am Abend Bischof Ralph Wittich. Nach dem Gottesdienst versammelten sich alle Teilnehmer im Garten des Evangelisten Kay Bäumler, Vorsteher der Gemeinden Gräfenroda und Crawinkel, am Lagerfeuer, um so den Abend gemütlich ausklingen zu lassen. Mit zugegen waren der Bischof, Bezirksältester Voigt und Bezirksevangelist Splissgart. Nach dieser schönen Begegnung zogen sich die Kinder voller Freude zum Übernachten in die eigens für sie aufgestellten Zelte zurück.

Am nächsten Tag hieß es nach dem gemeinsamen Frühstück: Auf nach Arnstadt über Gossel und Espenfeld! In Gossel warteten bereits ein deftiges Mittagessen und eine Geschichte über die "Drei steinernen Sühnekreuze" auf die Pilgerer. Endlich, nach zahlreichen Pausen und Regengüssen, war Ankunft im Kirchengebäude der Gemeinde Arnstadt. Nach Pizza, gemeinsamen Spielen und einem großen Feuerwerk am späten Abend in Arnstadt ging auch dieser Tag zu Ende.

Der Samstag startete mit einem üppigen Frühstück. Im Anschluss konnten die Kinder zwei Kirchen in Arnstadt besichtigen. Auch ein Besuch bei McDonald's gehörte zum Programm. Der anstrengendste Marsch stand allerdings noch bevor. Durch tiefen Schlamm und immer bergauf ging es bei ständigem Regen über die Reinsberge nach Kleinbreitenbach. Durchnässt und geschafft erreichte die Gruppe die Bungalows im Reinsberger Dorf, wo schon der Tisch für das Abendessen gedeckt war. Nach dem Essen und zahlreichen Berichten über das Erleben an diesem Tag, machten es sich die Kinder in ihrem Zimmer gemütlich. Trotz Erschöpfung war auch an diesem Abend nicht an ein zeitiges Zubettgehen zu denken.

Der Sonntag, 28. Juni war der letzte Tag der Pilgerreise. Alle freuten sich auf einen ganz besonderen Gottesdienst; dieser sollte unter freiem Himmel im Wald stattfinden. Doch bis zu dieser Stelle waren noch zirka drei Kilometer zu laufen. Der Altar befand sich an einem Aussichtspunkt über dem Städtchen Plaue. Dort hatten zwei Glaubensschwestern eine Steinplatte festlich geschmückt. Alle waren begeistert vom Gottesdienstgeschehen. Mit zahlreichen Liedern gestalteten die Kinder den Gottesdienst mit. Anschließend ging es per Fuß auf die Burg Liebenstein. Dort warteten neben Bratwürsten und Salaten bereits die Eltern auf ihre Kinder.

Dank dem lieben Gott für Bewahrung und für das schöne Erleben während der Pilgerreise.Ein ganz besonderes Dankeschön geht an Vorsteher Kay Bäumler und seine Frau Claudia, die diese schöne Idee hatten und alles perfekt organisierten.

Das Resultat: "Wir haben das Ziel erreicht und sind uns noch näher gekommen!"