Kindermusiknachmittag - Instrumente zum Anfassen

Sachkundige Einführung in die Welt der Musik und Erkennen eigener Vorlieben für das Instrumentalspiel - das waren die Zielstellungen für eine abwechslungsreiche Veranstaltung für Kinder.

Hören-Sehen-Staunen war an diesem Sonntagnachmittag für die Kinder angesagt. Drei Stunden lang konnte sich jeder einen Überblick über die Möglichkeiten des eigenen Musizierens verschaffen. Nach gemeinsamem Gebet führten die Instrumentalisten des Kirchenbezirkes zunächst einmal ihr Können vor. Einleitende Worte sprachen zunächst die Initiatoren dieser Veranstaltung: Jochen Schwarz und Frank Schmidt.

Anschließend gab es eine Schnupperzeit für die 3-6 jährigen Kinder unter dem Thema "Musikalische Früherziehung". Viel Spaß bereitete den Kleinen die Einstudierung des Liedes "Die Spatzen kaufen niemals ein." Währenddessen standen in den unteren Räumen der Kirche Violine, Viola und Cello unter sachkundiger Anleitung zum Ausprobieren bereit.

Die nächste Stunde galt den Blasinstrumenten, die natürlich auch zur Probe bereit standen. Im Kirchenschiff sprach Frank Schmidt über die Wirkung der Musik auf die Persönlichkeitsentwicklung.

Die letzte Kennenlernzeit war den Tasteninstrumenten gewidmet. Natürlich durfte die schöne Meiniger Pfeifenorgel sich in ihrer Vielfalt und Lautstärke entfalten. Detlef Rohr ließ die Interessierten auch einen Blick in das Innenleben der Orgel werfen und gab bei dieser Gelegenheit viele sachkundige Informationen zum Orgelbau. Auf beiden Etagen konnten nun die bereitgestellten Instrumente ausprobiert werden. Begeisterung weckte auch der "Afrikanische Mini-Trommelworkshop", der selbst die Erwachsenen zum Mitmachen animieren konnte.

Im letzen Teil stellten die kleinen Instrumentalisten des Kirchenbezirkes ihr Können unter Beweis. Das brachte ihnen viel Applaus ein und diente hoffentlich zum weiteren Ansporn. Besondere Höhepunkte bildeten auch ungewöhnliche Kombinationen von Instrumenten, wie z.B. Akkordeon, Fagott und Saxophon oder Orgel und Klavier.

Zum Ausklang bekamen alle Anwesenden die Möglichkeit, musikalisch aktiv zu werden. Das aus dem Kinderliederbuch bekannte Lied "Lobe den Herrn, meine Seele" brachte die Freude aller Sänger überzeugend zum Ausdruck. Lob und Dank fanden sich dann auch im Abschlussgebet wieder.Möge diese Stunde Ansporn für die Kleinen sein, beständig am Üben zu bleiben, aber auch für die Eltern, liebevoll und mit Geduld die Begabung ihrer Schützlinge zu fördern. Doch auch diejenigen, die bisher wenig Bezug zur Musik hatten, sollten durch diesen Nachmittag deren begeisternde Wirkung verspüren. Ob sie nun selbst auch aktiv werden wollen?